Behandlungsgebiet Wirbelsäule

Konservative Behandlung

  • Injektionsverfahren: Mit Hilfe spezieller Injektionsverfahren kann eine Schmerzreduktion, Abschwellung von Nervenstrukturen und eine Änderung der Schmerzschwelle erreicht werden.
  • Chirotherapie: Durch gezielte Handgriffe werden Blockaden an Gelenken gelöst, wodurch die Muskelspannung sinkt und das Gelenk frei wird. Die Chirotherapie gehört wie die Osteopathie zur manuellen Therapie. Trotz minimaler Kraftimpulse kann es zu hörbaren Knackgeräuschen am Gelenk kommen. Das Ziel der manuellen Therapie ist die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken mit funktionellen Störungen.
  • Physikalische Therapie: Die physikalische Therapie befasst sich mit allen natürlichen Behandlungsmaßnahmen (z.B.: Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie, Ergotherapie, manuelle Therapie, Massage, Elektrotherapie, Wärme- Kältetherapie etc.), welche die Orthopädie bei der Wiederherstellung von gestörten Körperfunktionen und chronischen Schmerzzuständen unterstützt. Diese Therapieformen werden hauptsächlich von Physiotherapeuten oder Masseuren durchgeführt und genießen einen hohen Stellenwert innerhalb des medizinisch therapeutischen Angebots.
  • PMT: Die pulsierende Magnetfeldtherapie wirkt mit Hilfe von unsichtbaren Energiefeldern, welche den kompletten Körper durchdringen (bis in die Zellen). Durch die gezielte Stimulation mit pulsierenden Magnetfeldern werden die Selbstheilungskräfte des Körpers im Kampf gegen degenerative Erkrankungen aktiviert. Der Stoffwechsel in den Gefäßen und Zellen wird angeregt, wodurch auch eine verbesserte Regeneration der Knorpelzellen herbei geführt werden kann. Die gesamte Therapie wird ambulant durchgeführt und ist schmerzfrei.

  • Peridualanalgesie: Durch eine gezielte Infiltration/Umflutung mit einer entzündungshemmenden Substanz (z.B. Kortison) können Schmerzzustände in geschädigten Bereichen der Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenvorfall) gelindert werden.

  • Kryodenervierung: Die Denervierung wird durch eine so genannte Knopfloch Methode (minimal-invasiv) in Lokalanästhesie unter Röntgenkontrolle durchgeführt. Dabei wird eine Sonde deren Durchmesser ca. 2,5 mm beträgt, millimetergenau an den betroffenen Nerven platziert. Durch Abkühlen der Sondenspitze auf - 60 Grad Celsius wird der betroffene Nerv dauerhaft ausgeschaltet.